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Angekommen in the Gambia - der erste Bericht nach vier Tagen

September 10, 2018

Hallo zusammen!

Ich melde mich hier aus Benna Kunda, dem Jugendzentrum der gambischen Partnerorganisation in Gunjur/Gambia. Nach einem achtstündigen Flug von Brüssel mit Zwischenstopp in Dakar sind wir (zwei Mitfreiwillige und ich) am vergangenen Freitag wohlbehalten in Banjul, dem einzigen Flughafen in Gambia, um 17:30 Uhr Ortszeit gelandet. 


Dort hat uns Ousman, der Freiwilligenkoordinator von VolNet Gambia, zusammen mit zwei Freunden schon erwartet.  Als wir uns auf den Weg in Richtung Benna Kunda, dem Vereinsgelände von VolNet Gambia, machten, began die Sonne langsam unterzugehen. Bei unserer Ankunft 45 Minuten später war es dann bereits stockduster. 


Einige weitere Mitglieder haben kurz vor unserer Ankunft begonnen, etwas für uns zu kochen. Eine Herausforderung, schließlich gibt es auf Benna Kunda keinen Strom. Gekocht wurde auf einem Gaskocher, wo das Essen in einem großen Topf zubereitet wurde. Licht hat es mit einer aufladbaren LED-Lampe und der Taschenlampe vom Handy gegeben. Es gab Spaghetti mit viel Gemüse und einem Brot namens Tapalapa. Tapalapa sieht ein wenig wie ein Baguette aus und schmeckt wie Weißbrot. Gegessen haben wir von einer großen Platte, um die alle drumherum gesessen haben. Das war auf jeden Fall schon eine der vielen neuen Erfahrungen, die mir viel Freude bereitet.

Am nächsten Morgen haben wir ganz gemütlich mit einem reichhaltigen Frühstück begonnen. Es gab Tapalapa, etwas Gemüse vom Vortrag, eine Schokocreme, die Nutella ein bisschen ähnelt, aber ein bisschen süßer ist und Omelette. Dazu gab es wahlweise Kaffee oder schwarzen Tee.

Wir haben uns dann mit Ousman auf den Weg zum Marktplatz von Gunjur gemacht und einige wichtige Dinge und Formalitäten geklärt wie z.b. eine gambische Handynummer bekommen und Geld umgetauscht.

Am Nachmittag haben wir etwas Mandinka gelernt. "M'kono Finn" heißt z.b. "ich heiße Finn". Wir sind erstmal die Grundlagen durchgegangen. Der Satzaufbau ist eigentlich ganz simpel und hat mich ein wenig an Latein erinnert. (ist mein erster Eindruck, aber ich kann mich natürlich auch täuschen 😉) 

 



Der erste komplette Tag in Gambia, welcher zugleich mein Geburtstag war, hat mit einem gemütlichen Zusammensein beim Abendessen geendet.

Am Sonntag haben wir uns nach etwas Mandinka-Lernen mit dem Bus-Taxi auf den Weg nach Brikama, der zweitgrößten Stadt in Gambia, gemacht. Es liegt ganz in der Nähe von Gunjur und sehr gut zu erreichen. Wir haben uns den großen Markt angeguckt und in einem Restaurant etwas sehr Scharfes mit Reis, Hähnchen und grünen Tomaten gegessen. 

 

Mit dem Bus-Taxi, in dem meist zwischen 9 und 12 Personen Platz finden, ging es dann wieder zurück. Diese Bus-Taxis fahren die ganze Zeit und scheinen nach meinem ersten Eindruck neben Fahrrädern das Hauptverkehrsmittel zwischen den Orten zu sein. Mit den Verkehrsmitteln werde ich mich hier aber noch mal intensiver beschäftigen.

Der Atlantikküste, welche ungefähr 10 Min zu Fuß entfernt von Benna Kunda liegt, haben wir am Montag einen Besuch abgestattet. Wir konnten z.b. einige Vögel beobachten und die Füße kurz ins warme, salzige Meerwasser gehalten.

Am Montagnachmittag ist mein Herz dann richtig aufgegangen, als ich hier zum ersten Mal zusammen mit Kindern und Jugendlichen Basketball und Volleyball gespielt habe. Meine Fähigkeiten sind zwar noch etwas eingerostet, aber das wird sich mit der Zeit sicherlich bessern. 😉

In Kürze wird es dann in die Gastfamilie und der Einsatzstelle gehen. Meine Vorfreude und Neugierde darauf sind schon sehr groß.

Das waren jetzt mal ein paar erste Eindrücke von mir aus Gambia. Ich weise an dieser Stelle mal darauf hin, dass es sich bei allem, was ich hier schreibe, um meine persönliche Wahrnehmung handelt und nicht  "typisch" für Gambia oder Afrika sein muss. Denn die Kulturen und Gegebenheiten überall in jedem Teil der Erde sind alle individuell und werden von jedem anders wahrgenommen.
 

 

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