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Angekommen in der Gastfamilie und ein besonderer Tag

September 23, 2018

Am vergangenen Mittwoch ging es für uns alle in die Gastfamilien. Alle hatten bereits mindestens einmal einen Freiwilligen zu Gast.

Das war bei meiner Gastfamilie der Fall. Dort war letztes Jahr zum ersten Mal eine Freiwillige von VolNet untergebracht. Die Familie wohnt seit ca. 2 Jahren in einem Neubaugebiet etwas außerhalb von Ortszentrum von Gunjur, das aber trotzdem sehr gut zu erreichen ist. Meine Einsatzstelle in der Schule ist auch innerhalb von 5 Minuten zu erreichen. Ich habe ein großzügiges Zimmer mit Bett und Komode zur Verfügung und habe mich sehr schnell bei der Familie heimisch gefühlt.

Ich habe eine Gastmutter und zwei Gastbruder. Momentan sind noch einige Kinder aus dem Senegal, die zur Verwandtschaft gehören, zu Gast und verbringen die Ferien hier. Da ist den ganzen Tag Action und Spaß garantiert. 😉 Außerdem wohnen in einem kleinen Haus auf dem Grundstück zwei weitere Personen, die in der Nähe kleine Shops betreiben.

Besonders gefreut hat mich, dass die Gastfamilie einen großzügigen Garten mit eigenem Gemüseanbau und einigen schönen Pflanzen hat. Das kam mir irgendwie alles ein bisschen bekannt vor 😉 Ich habe  bereits ein bisschen im Garten mitgeholfen. Wir haben ein paar Orangenbäume gepflanzt und Mais gepflückt, den wir dann später gegrillt haben. Sehr lecker!

Auch einige Tiere leisten uns stets Gesellschaft. Bis jetzt habe ich ein großes Kaninchen, zwei Katzen und einige Hühner zusammen mit einem sehr selbstbewussten Hahn gesehen. Die laufen hier alle frei herum und fühlen sich überall wohl, wie dieses Bild beweist. 😅


Ich habe bis jetzt viel Zeit mit der Gastfamilie und den beiden Freiwilligen verbringen können, da die Schule erst am kommenden Montag für mich starten wird.
Zum einem streiken momentan einige Lehrer zum ersten Mal überhaupt in der Geschichte Gambias für bessere Arbeitsbedingungen und mehr Lohn. Zum anderen wurde am Donnerstag das muslimisches Neujahr zelebriert.

Für diesen besonderen Tag haben wir uns zuvor auf dem Markt in Brikama schöne Stoffe gekauft und diese zu einem Schneider gebracht. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. (Der Hut gehört nicht zum Gewand. Den trage ich nur wegen der Hitze!)  

Am Morgen habe ich zusammen mit meinem Gastbruder die Nachbarn besucht und gute Wünsche überbracht. Das macht hier fast jeder so und trägt dabei ein traditionelles Gewand. Anschließend sind wir zum familieneigenen Feld, auch Compound genannt, gegangen und haben dort eine kleine Zeremonie begangen.
Ich habe mich später noch mit den beiden anderen Freiwilligen, Marieke und Lisa, getroffen. Wir haben in lockerer Runde zusammengesessen, hatten unseren Spaß und gemeinsam zu Mittag gegessen. Ich glaube, das Bild drückt es ganz gut aus. 

 

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