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Time to say goodbye - ein Rückblick auf den Alltag - Teil 1


Nun neigt sich meine Zeit hier in Gambia langsam dem Ende zu. Am Mittwochabend werde ich zurück nach Europa fliegen und am Donnerstag wieder in Schermbeck sein.

Zeit, um nochmal auf alles zurückzublicken. Weil ein großer Bericht zu lang wäre, werde ich einige kleine Berichte daraus machen und die hier auch reinstellen, wenn ich bereits zurück in Deutschland bin.

Beginnen wir mit dem Ort, wo ich vermutlich meine meiste Zeit verbracht habe: in meiner Gastfamilie. Jammeh Kunda wird mir immer positiv in Erinnerung bleiben. Sehr schnell konnte ich mich hier einleben und zuhause fühlen. Meine 5 Gastbrüder (zwischen 2 und 20 Jahren alt, wobei der jüngste der Sohn von meiner Gastschwester ist) und 2 Gastschwestern sowie meine Gastmutter haben mich besonders am Start, als ich ein wenig verunsichert war, hervorragend unterstützt. 

Neben meiner Gastfamilie wohnen je ein Schneider und ein Fischer aus dem Senegal und immer mal wieder ein Bruder meiner Gastmutter in einem kleinen Haus direkt neben dem großen Haus. Mit allen konnte ich mich trotz fehlender Französisch-Kenntnisse immer gut verständigen, denn es wird zumeist in einer der Regionalsprachen kommuniziert. In meiner Gastfamilie war das Serer, die ich zumindest ein kleines bisschen beherrsche. Aber auch Mandinka, welches mehrheitlich in Gunjur gesprochen wird, kann ich ein kleines bisschen.

Es gibt aber auch ein paar tierische Bewohner hier. So sind Kaninchen, Hühner und Hähne, kleine Gekos und ein Hund namens Jacky Teil des Compounds. 

Das ist Jacky im April. Mittlerweile ist er etwas größer. 

Was mich besonders gefreut hat, ist, dass es einen großen Garten hier gibt.

Bei meiner Ankunft war der Garten voll mit Mais, den wir abends immer gegrillt haben. Sehr lecker! 

Nach Ende der Regenzeit war auch die Maiszeit vorbei und der Garten war leer, abgesehen von den Bananenpflanzen, den Zwiebeln und dem Pepper. 

Wir haben zu Beginn auch einige Orangenbäume gepflanzt, die allerdings erst in einigen Jahren Früchte tragen werden. 

Mehr als 200 Orangenbäume mit Früchten gibt es allerdings auf der nahegelegenen Farm. Auch dort war ich das ein oder andere Mal. 

Ein Blick auf einen kleinen Teil der Farm.

Auf der Farm ist auch dieses Foto von einem Sonnenuntergang entstanden. 

Besonders geschätzt habe ich, dass wir abends immer zusammengesessen und viel geredet haben. Zuletzt haben wir dabei auch immer zahlreiche Mangos gegessen. Die gibt es hier an jeder Ecke. 

Mittag- und Abendessen haben wir immer von einer großen Platte gegessen. 

Hier ist zum Beispiel ein Bild von einem Abendessen während des Ramadan. 

Das Essen bestand meistens aus Reis und Fisch und einer würzigen Sauce. Ich bin zwar nicht der große Fisch-Fan, aber habe das Essen immer gemocht und genossen. 

Im Juni waren meine Eltern für eine Woche zu Besuch. Unter anderem war sie auch in Gastfamilie zu Besuch. Das war eine sehr schöne Begegnung und meine Eltern waren danach sehr gerührt. 

Hier ein Bild mit meiner Mutter, mir und meiner Gastmutter. 

Insgesamt war ich sehr glücklich in Jammeh Kunda und werde sie vermissen. Aber es ist mit Sicherheit nicht das letzte Mal, dass ich dort war. 


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